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Hilfe & Kontakt

Die häufigsten Fragen – und wie du uns erreichst.

Du kommst nicht weiter?

Schreib uns an admin@keellog.app. Hilfreich sind: die E-Mail-Adresse deines Kontos, was du tun wolltest und was stattdessen passiert ist.

Wir antworten in der Regel innerhalb weniger Werktage.

Erste Schritte

Was kostet Keellog?

Ein Boot ist dauerhaft kostenlos – mit allem, was zum Erfassen gehört: Services, Fotos, Dokumente, Aufgaben, Lager, Tankstopps, Fahrten und Crew. Im kostenlosen Plan siehst du die letzten zwölf Monate; ältere Einträge bleiben gespeichert und werden mit Premium wieder sichtbar.

Premium kostet 4 € im Monat oder 36 € im Jahr und bringt die vollständige Historie, E-Mail-Erinnerungen, die PDF-Ausdrucke und die Bootsakte. Mehrere Boote laufen über den Flotte-Tarif: 149 € im Jahr für bis zu 5 Boote, 399 € für bis zu 15, 799 € für unbegrenzt viele (jeweils zzgl. USt.) – schreib uns dazu einfach.

Muss ich etwas installieren?

Nein. Keellog läuft im Browser. Auf iPhone und Android kannst du die Seite zusätzlich als App auf den Startbildschirm legen: im Browsermenü „Zum Home-Bildschirm hinzufügen“. Danach startet Keellog wie eine normale App, ganz ohne App Store.

Funktioniert das auch ohne Internet an Bord?

Die App startet auch offline, weil sie auf dem Gerät zwischengespeichert wird. Deine Einträge liegen aber auf dem Server – zum Speichern und Laden brauchst du eine Verbindung. Trage längere Törns am besten nach, sobald du wieder Empfang hast.

Boot, Crew und Zugriff

Wie gebe ich meiner Partnerin oder der Werft Zugriff?

Zurzeit richten wir das für dich ein. Die Person legt sich zuerst ein eigenes Keellog-Konto an. Danach schreibst du uns kurz an admin@keellog.app, an welches Boot sie soll – wir hängen sie dort ein. Eine Einladefunktion mit Mailversand gibt es noch nicht.

Sobald die Person am Boot hängt, verwaltest du sie selbst in den Einstellungen und legst ihre Rolle fest: Eigner darf alles, auch Mitglieder verwalten. Skipper darf pflegen, aber keine Mitglieder ändern. Nur lesen sieht die Daten, kann aber nichts ändern – und bekommt persönliche Crew-Angaben wie Geburtsdatum oder Ausweisnummer gar nicht erst übertragen.

Was ist die Bootsakte?

Ein öffentlicher Link, den du Maklern oder Kaufinteressenten schicken kannst. Er zeigt Eckdaten, Ausstattung, Serviceverlauf und Motorstunden – ohne Anmeldung. Crew, Aufgaben und Lager erscheinen dort nie. Dokumente nur, wenn du sie einzeln freigibst.

Jeder Link gilt zwölf Monate ab dem Tag, an dem du ihn erzeugst; das genaue Datum steht in den Einstellungen dabei. Danach zeigt er keine Daten mehr, sondern nur noch den Hinweis, dass er abgelaufen ist. Einen neuen Link erzeugst du jederzeit selbst.

Widerrufen kannst du den Link jederzeit in den Einstellungen – er ist dann sofort ungültig, ohne Wartezeit.

Wie drucke ich das Serviceheft oder die Crewliste?

Das Serviceheft findest du im Tab „Services“ oben rechts, den Kostenreport im Tab „Kosten“, die Besatzungsliste im Tab „Crew“. Beim Serviceheft kannst du vorher wählen, ob Kosten mitgedruckt werden – fürs Verkaufsexemplar meist besser nicht – und ob Liegeplatzeinträge erscheinen.

Der Ausdruck öffnet sich in einem neuen Fenster; über „Drucken“ deines Browsers speicherst du ihn als PDF. Diese Ausdrucke gehören zu Premium.

Fahrt mit Zwischenstopps – und die Strecke schätzen lassen

Ein Segeltag geht selten nur von A nach B. Unter den beiden Hafenfeldern liegt der Knopf „+ Zwischenstopp“. Damit trägst du beliebig viele Häfen ein, in der Reihenfolge, in der du sie angelaufen hast – Piräus, Ägina, Poros werden so zu einer Fahrt statt zu dreien. Darunter zeigt Keellog die ganze Kette an, damit die Reihenfolge stimmt. Wer nur von A nach B fährt, lässt den Knopf einfach liegen.

Neben dem Feld „Strecke (sm)“ liegt „Luftlinie schätzen“. Keellog rechnet die Luftlinie von Hafen zu Hafen zusammen und trägt das Ergebnis ein. Das ist ein Vorschlag, keine Messung. Wer kreuzt oder eine Insel umfährt, macht mehr Meilen – auf einer Kreuz schnell 30 Prozent. Du kannst die Zahl jederzeit überschreiben; solange sie geschätzt ist, steht in der Fahrtenliste und auf dem Meilenblatt ein davor, und auf dem Blatt steht ein Satz dazu. Je mehr Zwischenstopps du einträgst, desto näher kommt die Rechnung an die Wirklichkeit.

Kennt Keellog einen Hafen nicht, fragt es einmal nach seiner Position. Du kannst sie eintippen (37.94, 23.63 oder 37°56.4'N 23°38.3'E) oder den Hafen auf einer Seekarte antippen. Danach merkt sich das Boot den Hafen – deine Crew muss ihn nicht noch einmal eintragen. Die Kartenbilder kommen von OpenStreetMap und OpenSeaMap; sie werden erst geladen, wenn du die Karte öffnest. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Mit „Kopie“ machst du aus einer bestehenden Fahrt eine neue – Häfen, Stopps, Strecke, Antrieb, Schiffsführer und Crew kommen mit, Datum und Uhrzeiten nicht. „Start und Ziel tauschen“ dreht die Route samt Zwischenstopps um. Das ist die Rückfahrt, in zwei Griffen.

Meilenblatt für den SKS – wie geht das?

Im Bereich „Crew“ liegt oben rechts der Knopf „Meilen“. Du wählst die Person, den Zeitraum und ob nur Fahrten unter Segeln zählen sollen. Keellog zählt die Seemeilen aus dem Fahrtenbuch je Person zusammen und druckt sie als Blatt mit Unterschriftszeile – mit Schiff, Revier, jeder einzelnen Fahrt samt Datum, Strecke, Antrieb und Schiffsführer sowie der Summe.

Das Blatt ist keine Bestätigung. Die leistet dein Schiffsführer mit seiner Unterschrift, wie auf Papier auch. Fahrten ohne Meilenangabe werden getrennt ausgewiesen und nicht als null mitgerechnet – ein Blatt, das Lücken versteckt, hilft niemandem.

Damit etwas zusammenkommt, brauchen die Fahrten eine Streckenangabe, die Crew an Bord und den Schiffsführer – die trägst du im Fahrtenbuch ein. Das Revier steht bei den Bootsdaten und lässt sich beim Drucken noch ändern. Fahrten eintragen ist kostenlos, der Ausdruck gehört wie die übrigen PDF-Ausdrucke zu Premium.

Für welche Scheine taugt das Blatt? Für den SKS ist keine bestimmte Form vorgeschrieben – dieses Blatt genügt, sobald dein Schiffsführer es unterschreibt. Für SSS und SHS schreibt die Durchführungsrichtlinie den dafür vorgesehenen amtlichen Vordruck vor. Dort ist das Keellog-Blatt kein Ersatz: Es liefert dir alle Angaben fertig zusammengestellt, damit du den Vordruck ausfüllen kannst. Ob eine Prüfungsstelle einen Ausdruck aus einer App oder einen Scan annimmt, entscheidet sie selbst – verbindlich Auskunft gibt die Zentrale Verwaltungsstelle des DSV.

Zusammenarbeit an Bord

Was ist „Seit deinem letzten Besuch“?

Ganz oben auf der Übersicht steht, was sich getan hat, seit du zuletzt da warst: eine Aufgabe, die dir jemand zugewiesen hat, ein Kommentar dazu, ein neuer Eintrag, eine neue Fahrt oder ein Papier, dessen Frist gerade näher rückt. Vor allem für die Zuweisung: Bisher konnte dir jemand eine Aufgabe geben, ohne dass du davon erfahren hast.

Hast du nichts Neues, steht dort auch nichts. Der Block bleibt stehen, bis du Gelesen drückst – nur Anschauen reicht nicht, damit dir nichts durchrutscht. Es kostet nichts und gilt für alle Rollen, auch für Nur-Leser. Verschickt wird dabei nichts; die E-Mail-Erinnerungen sind etwas anderes.

Kann ich an einer Aufgabe etwas anmerken?

Ja. Öffne die Aufgabe – unten steht ein Feld für Kommentare. „Ersatzteil ist bestellt, kommt Freitag“ zum Beispiel. Alle, die Zugriff auf dasselbe Boot haben, sehen es, und beim nächsten Besuch taucht es bei ihnen im Block oben auf.

Es ist bewusst kein Chat: Der Text hängt an der Sache und wird dort später auch gesucht. Eigene Kommentare kannst du löschen, fremde nicht. Löschst du dein Konto, verschwinden deine Kommentare mit.

Erinnerungen und Wartung

Wie funktionieren die E-Mail-Erinnerungen?

Sobald eine Wartung in den nächsten 14 Tagen fällig wird oder ein Dokument in 30 Tagen abläuft, bekommst du eine Nachricht – gesammelt, höchstens eine pro Tag. Verschiebst du einen Termin, erinnert die App zum neuen Datum erneut. Die Erinnerungen gehören zu Premium.

Kommt nichts an, sieh im Spam-Ordner nach und prüfe die E-Mail-Adresse in deinem Profil.

Wie funktionieren die Checklisten?

Eine Checkliste hat zwei Teile: die Vorlage – was geprüft werden soll – und den Durchlauf – was du an einem bestimmten Tag tatsächlich abgehakt hast.

Du legst eine Vorlage an („Auslaufen“, „Einwintern“, „Sicherheitsausrüstung“) oder übernimmst eine der drei mitgelieferten und passt sie an dein Boot an. Wenn du losfährst, tippst du auf Starten: Damit entsteht eine frische Abhakliste mit dem heutigen Datum. Abhaken kannst du sie bequem an Deck; die Felder sind groß genug für nasse Finger.

Am Ende schließt du den Durchlauf ab. Er steht dann mit Datum und Namen in der Historie und lässt sich nicht mehr ändern – er ist der Nachweis, was an dem Tag geprüft wurde.

Wichtig: Änderst du später die Vorlage, wirkt das nur auf künftige Durchläufe. Ein bereits erledigter bleibt so, wie er war. Sonst sähe ein Punkt, den du erst später ergänzt hast, rückwirkend so aus, als wäre er damals geprüft worden.

Checklisten sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Wer darf Checklisten ändern und abhaken?

Abhaken und starten dürfen Eigner und Skipper. Vorlagen ändern darf ebenfalls jeder, der das Boot pflegt – wer wartet, weiß am besten, was auf die Liste gehört. Nur-Leser sehen Checklisten und Durchläufe, ändern können sie nichts.

Löschst du eine Vorlage, bleiben die erledigten Durchläufe erhalten. Sie sind eigene Nachweise und hängen nicht an der Vorlage.

Wartungen nach Datum oder nach Betriebsstunden?

Beides geht. Beim Anlegen wählst du zwischen zeitbasiert, stundenbasiert oder „was zuerst eintritt“. Stundenbasierte Wartungen lassen sich einem bestimmten Motor zuordnen – praktisch bei zwei Maschinen mit unterschiedlichem Betriebsstundenstand.

Konto, Daten und Vertrag

Ich habe mein Passwort vergessen.

Auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen?“ tippen und die E-Mail-Adresse deines Kontos eingeben. Du bekommst einen Link, der 60 Minuten gültig ist. Kommt keine Mail, sieh im Spam-Ordner nach – und prüfe, ob du eine andere Adresse verwendet hast.

Wie komme ich an meine Daten?

In den Einstellungen unter „Daten“ liegt der Export. Er enthält deine Kontoangaben und sämtliche Bootsdaten als Datei, die du aufheben oder wieder einlesen kannst. Das ist zugleich die Auskunft nach Art. 15 DSGVO – auf Wunsch schicken wir sie dir auch per E-Mail.

Wie kündige ich?

Am schnellsten über keellog.app/kuendigen – Name und E-Mail genügen. Du bekommst sofort eine Bestätigung mit Vorgangsnummer und dem Datum, zu dem der Vertrag endet. Danach wird nichts mehr abgebucht.

Bis zum Vertragsende bleibt alles nutzbar, danach läuft dein Konto im kostenlosen Plan weiter. Gelöscht wird nichts. Wenn du das Konto ganz löschen willst, findest du das in den Einstellungen unter „Mein Profil“.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?

Nichts geht verloren. Dein Konto wechselt in den kostenlosen Plan, du siehst weiter die letzten zwölf Monate und kannst jederzeit alles exportieren. Erst wenn du das Konto ausdrücklich löschst, werden die Daten entfernt – dann allerdings vollständig und unwiderruflich.